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Wie Du eine Linkanfrage schreibst, auf die Du auch eine Antwort bekommst!

Heute verrate ich dir mehr über eine simple, aber dennoch hohe Kunst, deine Webseite an der Spitze von Google erstrahlen zu lassen und deine Reichweite damit immens zu vergrößern!

Es handelt sich dabei um das sogenannte Blogger-Outreach – die wohl effektivste und mächtigste Backlink-Strategie überhaupt!

Wie es genau funktioniert, welche Fehler unbedingt vermieden werden sollten und mit welchen Tipps auch dein Backlink-Blogger-Outreach zum Erfolg wird, verrate ich hier.

Worum geht es beim Blogger-Outreach?

Für jeden Website-Betreiber steht das Ziel, Backlinks zu generieren, an oberster Stelle. Doch nicht immer muss sich ein Betreiber auch zwangsweise in Foren anmelden oder Blog-Kommentare schreiben.

Natürlich gehören diese Dinge zu einem guten Backlink-Mix dazu, doch noch besser sind Verlinkungen von seriösen, autoritären und starken Seiten.

Doch ganz so einfach ist es nicht. Solche Seiten verlinken nämlich nicht auf jede beliebige Webseite – sonst wären sie ja überhaupt nicht so stark, seriös und autoritär geworden ;-)

Ist es trotzdem möglich, an einen begehrten Link zu gelangen? Die Antwort ist: Ja – und zwar durch das richtige Blogger-Outreach!

Das Ziel ist es, bestimmte Blogger und deren Einfluss (daher werden diese Blogger auch „Influencer“ genannt) für deine Zwecke einzusetzen. Indem du von ihnen verlinkt wirst, nutzt du ihren Einfluss, ihre Größe und auch ihre Autorität, um deine eigene Seite immens zu stärken!

Guter Plan – und nun?

Millionen Internetseiten warten darauf, von einflussreichen Bloggern verlinkt zu werden. Darunter sind tausende anständige Seiten, ja sogar herausragende Seiten. All diese Webseiten konkurrieren demnach miteinander, gerade die Seiten, die sich in dem selben Themenfeld befinden.

Angenommen, du betreibst eine Seite über Pfannenwender und es gibt zehn Konkurrenten zum Thema, die auch gerne Backlinks von einflussreichen und starken Bloggern möchten. Wer wird letzten Endes verlinkt?

Die Antwort: Genau die Webseiten-Betreiber, die sich ins Zeug legen und es sich verdienen

Und was heißt das jetzt genau, Sergej? 

Bevor ich die genau zeige, wie das optimale Anschreiben aussieht, möchte ich dir erst einmal 3 Beispiele vorstellen, wie du es auf keinen Fall machen solltest!

3 Beispiele eines wirklichen schlechten Blogger-Outreachs

​Beginnen wir gleich mal mit dem ersten und wohl peinlichsten Anschreiben…

1. Beispiel: Die stumpfe Frage

Versetz dich selber mal in die Position eines einflussreichen Bloggers, wenn du eine E-Mail mit den folgenden Worten erhältst:

Hey, verlinkst du bitte meine Seite XYZ?


Hans Müller 
Unkreativer Absender

Die Erfolgschance dürfte bei 0 % liegen. Woran könnte das wohl liegen…? ;-)

Ganz klar: Das Anschreiben ist…

  • einfallslos,
  • lieblos,
  • belanglos,
  • und in keinster Weise interessant.

Was lernen wir also daraus:

1. Lektion

Einen Backlink gibt es für solche stumpfen Fragen nicht. Im Gegenteil: Du landest damit eventuell sogar auf die imaginäre Blacklist des jeweiligen Bloggers und verscherzt es dir mit ihm für immer!

2. Beispiel: Das blumige Anschreiben

Musst du also nur etwas mehr schreiben und „blumiger“ formulieren und schon sprudeln die Backlinks? Hier wieder ein kleines Beispiel:

Hey lieber Webseiten-Betreiber,

​ich bin gerade auf dein Projekt gestoßen und finde, dass du extrem gute Arbeit leistest. Ich könnte mich noch stundenlang auf deinem Blog aufhalten und durch die Beiträge stöbern – echt eine tolle Arbeit, mit viel Herzblut und Liebe gemacht.

​Du, was ich dich fragen wollte. Ich habe ein Projekt, das thematisch gesehen im gleichen Bereich angesiedelt ist. Wäre es möglich, meine Seite von deinem Blog aus zu verlinken? Ich würde mich sehr freuen und bedanke mich im Voraus.


Hans Müller 
Unkreativer Absender

Jeder x-beliebige Blogger merkt an so einer E-Mail sofort – und wirklich SOFORT – dass du …

  • dir keine große Mühe gegeben hast,
  • den Blog eigentlich gar nicht wirklich kennst,
  • überhaupt kein Interesse am Blogger als Person hast,
  • und eigentlich nur deinen Backlink haben möchtest.
2. Lektion

Es reicht nicht, einfach nur “schön” zu schreiben. WAS du schreibst, ist essenziell.

3. Beispiel: Interesse suggerieren, aber nicht wirklich haben

Wenn es mit dem Blogger-Outreach bislang nicht geklappt hat, liegt es wohl daran, dass etwas ganz Bestimmtes gefehlt hat: Interesse signalisieren!

Der Fehler, der dabei allerdings oft gemacht wird: Das Interesse wird nur suggeriert, ja quasi vorgespielt, ist aber nicht echt oder wirklich vorhanden.

Dies sieht dann in etwa so aus:

Hallo NAME,

ich bin gerade auf dein Projekt WEBSEITE gestoßen und finde, dass du extrem gute Arbeit leistest. Ich könnte mich noch stundenlang auf deinem Blog aufhalten und durch die Beiträge stöbern – echt eine tolle Arbeit, mit viel Herzblut und Liebe gemacht.

Seit kurzem betreibe ich die Seite [URL], ein thematisch passendes Projekt, sodass sich vielleicht eine Möglichkeit ergibt, einen Link von deiner Webseite zu erhalten (Linktausch ist natürlich auch möglich).

Ich würde mich sehr freuen und bedanke mich im Voraus.

Hans Müller 
Interessierter Absender

Ja, das klingt besser – ist aber immer noch totaler Käse. Du hast nun ein etwas längeres Anschreiben, das zusätzlich mit einem korrekten Namen und einer Ziel-URL, um die es gerade geht, geschmückt ist. Beides suggeriert zwar Interesse, ist in der heutigen Zeit aber dennoch total „normal“, ja schon fast Standard und vorausgesetzt.

Du musst dich also noch mehr von der Masse anheben (Im Grunde eigentlich noch viel mehr)!

Stell dir vor, ein guter Blogger bekommt pro Tag 5, 10 oder vielleicht sogar auch 20 von diesen Mails. Was würdest du tun?

Schenkst du den immer gleichen Standard-Anschreiben überhaupt einen intensiven Blick? Käme dir der Gedanke, dir das verlinkte Projekt überhaupt einmal anzuschauen? Oder landen die Mails direkt im Papierkorb, wenn es sich immer und immer wieder um den gleichen Inhalt und derselben Einfallslosigkeit handelt?

Mit Sicherheit würdest auch du so handeln.

Das Problem ist dabei nicht, dass du mit solch einem Anschreiben nicht korrekt formulierst, die Rechtschreibung und Grammatik nicht beachtest oder gar unhöflich oder nicht freundlich bist. Das alles ist nicht das Problem.

Es geht nämlich um folgendes…​

3. Lektion

Eine Mail darf nicht langweilig, 08/15 und nichtssagend sein!

7 Zutaten eines perfekten Anschreibens

Du merkst schon – es liegt nicht einzig und allein an dem Ton, den du beim Anschreiben verwendest. Fakt ist, dass lieblose und desinteressierte Anschreiben direkt im Müll landen. In den meisten Fällen werden sie nicht einmal gelesen, geschweige denn auf irgendeinen Link darin geklickt.

Du benötigst daher ein perfektes Zusammenspiel aus … ​

  • einem gut formulierten Anschreiben,
  • einem hohen Gehalt an Interesse und Persönlichkeit,
  • einer zündenden Idee,
  • einer gut aufbereiteten, formulierten und ansehnlichen Webseite,
  • und schlussendlich einem Mehrwert für den Blogger.

Gar nicht so einfach, oder? ;-)

Das Besondere an diesem Zusammenspiel: Wenn du erst einmal den Dreh raushast, wird es dir deutlich leichter fallen, individuelle Anfragen zu verfassen und dich mit Bloggern auch wirklich zu beschäftigen.

Auf diese Weise bleiben Mails auch nur noch gelegentlich unbeantwortet und in vielen Fällen ergeben sich sogar interessante Möglichkeiten der Zusammenarbeit ;-)

Jetzt wollen wir aber endlich ans Eingemachte gehen, denn mittlerweile dürfte für dich eine große Frage permanent im Raum stehen:

Wie schaffe ich es, die Antwortrate zu erhöhen und Blogger wirklich auf mich aufmerksam zu machen … statt mit meiner Mail nur im Papierkorb zu landen?

Um dies zu erreichen, solltest auf 7 wichtige Zutaten achten, mit denen du aus deinem Anschreiben das Beste herausholst!

Beginnen wir deshalb gleich mal mit der ersten Zutat…

1. Ein aussagekräftiger E-Mail-Betreff

Mit dem Betreff steht und fällt die Öffnungsrate deiner E-Mail. Wenn der Betreff bereits von Anfang an nichtssagend, langweilig oder vielleicht provokant oder aufdringlich ist, dann hast du in der Regel keine Chance. 

  • Schlechte Ideen: “Linktausch”, “Backlink” oder andere einfache und nichtssagende Begriffe
  • Bessere Idee: “Besteht Interesse an einem individuellen Linktausch?”
  • Perfekte Idee: Wähle einen individuellen und einzigartigen Betreff, der perfekt an den Blog-/Projektnamen deines Empfängers angepasst ist. Das kann ein thematischer Hinweis oder sogar ein Hinweis auf den Namen sein, um den es geht.

2. Die richtige Anrede

Wer eine E-Mail öffnet, achtet in den meisten Fällen zuerst auf die Seriosität. Kann ich dem Absender vertrauen? Ein guter Hinweis darauf, dass ein Absender wirklich seriös ist, ist die richtige Anrede.

Beginnt eine E-Mail mit “Sehr geehrte Damen und Herren”, dann handelt es sich um einen Absender, der sich scheinbar nicht allzu viel Mühe gemacht hat, geschweige denn Recherchen betrieben hat. 

Ein Absender sollte daher stets den Vor- und Nachnamen kennen, um je nach Situation die passende Anrede zu wählen.

​Wenn auf der Webseite des Bloggers “Sie” als Anrede verwendet wird:

  • In diesem Fall sollte die förmliche Anrede ebenso übernommen werden. Es ist nämlich davon auszugehen, dass der Blogger der Mail auch beruflich eine eher seriöse Ansprache bevorzugt.

Wenn auf der Zielseite “du” oder “Du” als Anrede verwendet wird:

  • Wenn die Seite mit einer persönlichen Anrede gestaltet ist, dann kann das natürlich einerseits daran liegen, dass das Thema sehr persönlich ist.

    Andererseits nutzen viele Webseiten-Betreiber die persönliche Anrede, wenn sie selbst etwas “lockerer” drauf sind. In diesem Fall könnte auch das Anschreiben etwas persönlicher und möglicherweise mit der du/Du-Anrede formuliert sein.

    Übrigens macht es tendenziell keinen Unterschied, ob die Groß- oder Kleinschrift verwendet wird. Nach der neuen deutschen Rechtschreibung wird die persönliche Anrede (du/dich/dir/dein) kleingeschrieben, allerdings galt das großgeschriebene “Du” früher als seriöse persönliche Variante, die mittlerweile ausgedient hat.

    Die älteren Semester schreiben allerdings heutzutage noch häufig Du in Großschrift, sodass du dir überlegen kannst, was deinem Empfänger am ehesten zusagen würde.

Bonus Tipp: Der Vor- und Nachnamen des Bloggers bzw. des Website-Betreibers ist im Impressum des Projektes zu finden. Das Impressum findet sich in der Regel über einen Menüpunkt oder im unteren Fußzeilen-Bereich (Footer genannt). Alternativ kannst du versuchen, “/impressum” an die URL der Startseite hinzuzufügen.

3. Deine eigene Persönlichkeit

Ganz egal, was du schreibst. Achte darauf, dass dein Anschreiben immer persönlich ist und eine gewisse Persönlichkeit ausstrahlt. Das bedeutet, dass du kein 08/15-Anschreiben für jeden einzelnen Blogger verwenden kannst, da hinter jedem Projekt ein ganz anderer Mensch steckt. Sei dagegen lieber individuell und zeige deine eigene Persönlichkeit.

Die meisten E-Mails von interessierten Link-Suchenenden werden überhaupt nicht beantwortet, wenn die Persönlichkeit fehlt. Würdest du auf eine E-Mail antworten, wenn sie nicht mal eine Signatur enthält, aber nach einem Link gefragt wird? Würdest du eine Mail beantworten, wo nur die E-Mail als Kontaktmöglichkeit besteht und du gar nicht weißt, wo dein Gegenüber herkommt oder wie du ihn im Zweifel auch telefonisch erreichen könntest? 

Wenn ein Blogger das Gefühl bekommt, die E-Mail wurde automatisch bzw. mit einem Tool verfasst, schwindet das Interesse nahezu sofort. Wenn allerdings Persönlichkeit und Individualität transportiert wird, kann es sein, dass die Neugierde sofort geweckt ist.

Schritt 4: Ernsthaftes Interesse am Blogger

Wer ein Anschreiben formuliert und dabei Interesse signalisieren möchte, sollte dieses Interesse nicht einfach nur vorspielen. Besser wäre es, sich wirklich ein paar Minuten mit der Seite zu beschäftigen.

Wähle einfach einige Artikel aus dem Projekt aus (möglichst die neuesten Themen) und lese sie dir aufmerksam durch. So solltest du die folgenden Fragen problemlos beantworten können:

  • Wie ist der Schreibstil des Bloggers?
  • Hat er bestimmte Stilelemente, die er gerne verwendet?
  • Wie werden seine Leser angesprochen?
  • Sind seine Berichte sehr text- oder bildlastig?
  • Worum geht es in seinen Artikeln?
  • Erzählt er Geschichten, gibt er Tipps oder sind es umfassende Ratgeber oder Blog-Themen?

Achte auch auf den Humor! Das könnte einen wichtigen Anhaltspunkt geben, wie locker dein Gegenüber ist.

Im Anschreiben wird dann das Gelesene genutzt, um das Interesse zu verdeutlichen. Direkt im ersten Satz kann nach der Anrede ein Kompliment für einen oder mehrere konkrete Artikel folgen.

Dabei sollte nicht nur geschrieben werden, dass dir der Artikel gut gefallen hat, sondern auch eine individuelle Begründung ist wichtig. Was fandest du an diesem Artikel so aussagekräftig? Was hat dich weitergebracht, motiviert oder überrascht?

Zeige deinem Empfänger, dass du nicht nur ein leeres Kompliment unterbreitest, sondern ernsthaft verstanden und gelesen hast, was der Autor vermitteln wollte.​

Bonus Tipp: Du findest nichts, über das du ein ehrliches Kompliment machen kannst? Dir gefällt der Schreibstil nicht, du findest den Blog nicht ansprechend und auch sonst fällt dir nichts auf, was wirklich hervorzuheben ist?

Dann ändere die Taktik und versuche ihm nicht zu schmeicheln, sondern ihm zu helfen. Gebe ihm einen Ratschlag, mit welchem du sein Leben deutlich erleichtern würdest.

Sei es ein großartiges kostenloses Tool, dass du ihm unbedingt ans Herz legen möchtest, eine erstaunliche Bildermediathek, dessen Bilder ohne weiteres weiterverwendet werden können oder einen inhaltlichen Tipp, um einen speziellen Artikel “mehr Wert” zu geben.

5. Konkrete Beispiele

Wie bereits beim Interesse signalisieren, solltest du unbedingt einen klaren Bezug zu der Seite des Bloggers herstellen.

Wenn du in deiner E-Mail überhaupt keine URL nennst, kann es sein, dass der Empfänger sofort merkt, dass du überhaupt nicht recherchiert hast, kein wirkliches Interesse besteht und er eventuell auch überhaupt nicht weiß, auf welches Projekt oder Thema du dich gerade beziehst.

Viele Webseiten-Betreiber betreuen nicht nur eine Seite, sondern teilweise relativ viele – daher ist es wichtig, einen konkreten Bezug herzustellen.

Die URL bzw. die konkreten Beispiele, auf die du dich beziehst, sollten direkt zu Beginn der E-Mail genannt werden, damit der Blogger nicht erst die gesamte E-Mail lesen muss (wenn er das denn überhaupt macht), um herauszufinden, von welchem Projekt du eigentlich sprichst.​

6. Die Win-Win-Situation

Das Stichwort beim erfolgreichen Blogger-Outreach nennt sich “Win-Win”. Sei also nicht einfach nur ein Bittsteller, sondern mach eine Win-Win-Situation daraus.

Verpacke dein Anliegen clever und frage nicht nur nach einem Link, sondern mache deinem Gegenüber klar, welche Vorteile sich für ihn ergeben. Jeder Satz, der also eine Forderung bzw. eine Bitte deinerseits enthält, sollte auch gleichzeitig mit einem Vorteil für den Blogger bestückt sein.

Was kannst du ihm Gutes tun, wenn er wiederum für dich etwas anderes tut? Nenne diesen Vorteil klar und deutlich, sodass es kein “angedeuteter” Vorteil ist, sondern ein eindeutiges Dankeschön.

Ein gutes Beispiel wäre ein Dreieckstausch: Blog A verlinkt auf deine Webseite B, und du verlinkst mit einer anderen Webseite C wiederum auf Blog A. So kommt es nicht zu einer gegenseitigen Verlinkung, sondern zu einer Verlinkung im Dreieck.

Wichtig: Achte hierbei darauf, dass der Link, den du anbietest, mindestens gleichwertig, im Bestfall aber sogar hochwertiger ist! Du solltest auf keinen Fall einen deutlich schlechteren Link anbieten – Das wäre keine Win-Win-Situation ;-)

Natürlich muss es nicht immer ein Linktausch sein – Du kannst jegliche Dienste anpreisen. Bist du beispielsweise Texter, dann biete ihm einen kostenfreien, aber sehr gut recherchierten und umfangreichen Artikel an.

Bist du Grafiker, dann schlage ihm eine kleine Infografik vor, die er exklusiv verwenden darf.

Später gebe ich dir noch ein paar weitere Ideen mit an die Hand ;-)​

Kommen wir davor aber erst noch zur letzten Zutat…​

7. Sei so detailliert wie möglich

Eine E-Mail, bei der der Blogger auch nach dem kompletten Lesen des Textes noch immer nicht weiß, was du eigentlich von ihm willst … bringt dir leider nichts.

Häufig erhalten Website-Betreiber E-Mails, die so “schwammig” formuliert sind, dass sie im Grunde nicht wirklich erkennen, was überhaupt gewünscht ist. Mache diesen Fehler nicht, sondern sei so konkret wie möglich!

Wenn du also von einem Link schreibst, den du gerne möchtest, solltest du auch hier so detailliert wie möglich erklären, um was es dir geht. Soll es ein Link aus dem Content heraus sein oder wäre auch ein Seiten- oder Footer-Link in Ordnung?

Ebenso solltest du ihm deine Gegenleistung sehr genau beschreiben, sodass er ganz genau weiß, was du ihm konkret anbietest und welchen Vorteil er davon hat.

So sollte dein perfektes Anschreiben aussehen

Nun fragst du dich vielleicht, wie das perfekte Anschreiben denn nun final aussehen sollte. Natürlich ist das immer von deiner eigenen Persönlichkeit abhängig – denn nicht vergessen: Schreibe persönlich und zeige deine eigene Individualität.

Aus diesem Grund ist es schwer, dir ein vorgefertigtes Anschreiben zu präsentieren, welches du für jeden Blogger einsetzen kannst. Genau hier wären wir auch wieder beim Standard-Anschreiben, von dem ich dir ja bereits abgeraten habe. Dennoch könntest du dich an dem folgenden Anschreiben zumindest ein wenig orientieren:

Hallo Sandra,

ich möchte dir für dein Projekt (www.rezepturl.de) ein großes Kompliment aussprechen. Die Low-Carb-Rezepte sind nicht nur anschaulich beschrieben, sondern gerade die vielen selbstgemachten Fotos deiner Leckereien überzeugen mich extrem. Man findet sehr, sehr selten eine Seite, die mit so viel Liebe zum Detail an das Low-Carb-Thema herangeht. 

Ich gehöre ebenfalls zu den Menschen, die sich schon viele Jahre ebenfalls mit dem Thema befassen. Typisch Frau eben – meine Figur möchte nie, wie ich will, daher gehört die Low-Carb-Lebensform seit Jahren zum Alltag dazu. Ich habe zu dem Thema einen Blog aufgebaut, der allerdings noch nicht so viele eigene Low-Carb-Rezept-Bilder enthält, wie deine Seite. Dennoch möchte ich auf meiner Seite allen Interessenten das Thema näherbringen, gerade auch denen, die “Low Carb” bislang nur mit einigen Vorurteilen in Verbindung gebracht haben.

Ich denke, dass es daher für deine Besucher ganz spannend sein könnte, wenn du auf deiner Seite noch stärker auf die Vorurteile und “Mythen” rund um Low Carb aufklärst. Da ich mich schon sehr intensiv damit beschäftige, könnte ich dir einen hochwertigen Artikel erstellen, der an deinen Schreibstil angepasst ist. 

Du hättest damit einen hochwertigen Artikel zu diesem Thema und ich wiederum die Möglichkeit, auch meinen Blog mit ein paar weiteren Besuchern zu erfreuen. Du kannst die Qualität meiner bereits verfassten Artikel gerne auf URL einsehen.

Alternativ kann ich dir im Gegenzug auch einen Link in einem extra für dich neu verfassten Artikel auf einer meiner Seiten anbieten.

Sollte dir mein Angebot zusagen, dann würde ich mich freuen, etwas von dir zu hören. Für Fragen stehe ich natürlich ebenfalls jederzeit bereit!

Ganz liebe Grüße

Maria

http://www.blog-url.de

maria@blog-url.de

Telefonnummer: 089-87654321

Ich würde mich sehr freuen und bedanke mich im Voraus.

Maria 
Gut vorbereitete Absenderin

Natürlich ist es nicht garantiert, dass du mit diesem oder einem ähnlichen Anschreiben auch wirklich eine Antwort erhältst. Wichtig ist jedoch, dass du mit deiner Persönlichkeit und einem ernsthaften (!) Interesse punktest.

Wenn du gleichzeitig eine Win-Win-Situation herstellst, dürfte die Erfolgs-Wahrscheinlichkeit auch relativ hoch sein…

Und was hat der Blogger davon?

Bei all diesen sorgfältig ausgewählten Details in deinem E-Mail-Anschreiben gibt es nur ein großes Problem. Was hat der Blogger denn überhaupt davon? In einem meiner Punkte habe ich darauf hingewiesen, dass sich für euch beide eine Win-Win-Situation ergeben muss.

Das bedeutet, dass nicht nur DU etwas vom Blogger haben möchtest, sondern im Bestfall auch der Blogger etwas von dir bekommt. Ebenso einen Backlink vom gleichen Projekt – das ist meistens die erste und einzige Idee. Ziemlich einfallslos… 

Zumal es rein aus dem Suchmaschinen-Blickwinkel auch gar keine so gute Idee ist, direkt von Projekt A auf B und von B auf A zu verlinken. Google erkennt bereits aus weiter Ferne, dass diese beiden Links nicht ganz natürlich entstanden sind.

Was also tun, damit sich eine Win-Win-Situation ergibt?

Mittelmäßige Ideen

Geld bezahlen

Die erste und von vielen Bloggern häufig beliebteste Variante ist das Bezahlen von Geld. Ganz einfach – Geld gegen Link. Dabei handelt es sich oftmals um sogenannte „bezahlte Artikel“, die von Google allerdings auch nicht gerade gerngesehen (eigentlich sogar verboten, wenn nicht richtig gekennzeichnet) sind.

Natürlich wird in der heutigen Zeit trotzdem munter gegen Geld verlinkt und die korrekte Kennzeichnung auch oftmals wie durch Zauberhand vergessen. Du hast nun also die Qual der Wahl, ob du einen ungekennzeichneten und damit besseren Link haben möchtest, dafür aber schlechtes Karma auf dich nimmst. Oder, ob du lieber nach den Google-Richtlinien spielst (was definitiv zu empfehlen ist), dafür aber ein paar Einbußen in Kauf nimmst.

Du siehst schon. Zwar klingt Geld gegen Link erst einmal nach einer guten und vor allem schnellen und einfachen Idee, doch mittelfristig gesehen gibt es auch hier gewisse Haken.

Von einem anderen Projekt zurück verlinken

Wenn du dem Blogger nicht anbietest, vom gleichen Projekt zurück zu verlinken, dann könnte es dagegen einen Dreieckstausch geben. Das findet immer dann statt, wenn Seite A auf B verlinkt und B auf C. Niemand verlinkt also auf die andere URL zurück, sodass ein Dreieck entsteht.

Auf diese Weise erkennt Google nicht ganz so einfach, was (oder wer) konkret hinter den Links steckt. Ganz sicher ist die Methode natürlich auch nicht, sodass es auch hier sein kann, dass ein eigentlich sehr starker und schöner Link etwas schwächer auf dein Link-Profil wirkt, als es hätte sein können.

Fakt ist außerdem, dass sich in solchen Fällen nicht immer auch eine Win-Win-Situation ergibt. Du möchtest zwar einen Backlink von einer Seite, aber vielleicht hast du gar keine weitere thematisch passende Seite, die du dem Blogger anbieten kannst.

Daher muss der Blogger entscheiden, ob er sich mit einer anderen Seite zufrieden gibt oder es sich letztlich für ihn doch kein wirklicher Win-Effekt ergibt. Und das wiederum könnte dazu führen, dass er dir schlussendlich doch eine Absage übermittelt.

Gute Ideen

Einen kostenlosen Artikel anbieten

Wenn du in deinem Anschreiben bereits klargemacht hast, wie groß dein thematisches Interesse und auch deine Fachkenntnis ist, könntest du dies direkt für eine Gegenleistung einsetzen.

Biete deinem Gegenüber für einen Backlink einen Gastartikel an, den er dann auf seinem eigenen Blog veröffentlichen Kann. Backlink gegen Artikel also.

Wenn du magst, könntest du hier sogar noch eine Schippe drauflegen und ihm einen weiteren Artikel als Dankeschön anbieten. So erhältst du einen Backlink in einem von dir verfassten Artikel und schreibst für diesen Blogger zum gleichen Thema noch einen weiteren Artikel, der allerdings keinen zusätzlichen Link enthält.

Dadurch ergibt sich ein wirklich sehr großer Mehrwert für den Blogger, sofern dein Schreibstil und deine Rechtschreibung entsprechend hochwertig und qualitativ sind.

Nützliche Sammlungen veröffentlichen 

Du suchst nach einem guten Aufhänger, um ein verlinkungswürdiges Ziel darzustellen? Dann mache dir auf deiner eigenen Seite richtig Mühe und erstelle eine thematisch passende Sammlung.

Bei einem Marketing-Blog wären das die beliebtesten und erfahrenen Marketing-Persönlichkeiten der Szene, bei einem Blog über Low Carb wären das die wichtigsten Rezept- und Blogger-Seiten.

Stelle sicher, dass der gewünschte Blogger ebenfalls mit von der Partie ist (sofern er sich natürlich auch wirklich qualifiziert, damit der Artikel vertrauenswürdig ist). So kannst du den Blogger nicht nur um einen Link bitten, sondern bist mit der Gegenleistung und Win-Win-Situation sogar schon in Vorleistung gegangen.

Natürlich verlinken nicht alle verlinkten Blogger auch zurück, aber selbst, wenn sie es vielleicht nur auf ihren Social-Media-Profilen veröffentlichen, schenkt es dir zumindest ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und demzufolge thematisch passenden Traffic.

Stelle deine Hilfe kostenlos zur Verfügung

Wie bereits erwähnt, gibt es viele Möglichkeiten, sich mit einer Gegenleistung zu revanchieren. Diese Gegenleistung können verschiedene Dienste sein, die du vielleicht privat ausübst oder für Kunden anbietest.

Kannst du gut schreiben? Dann biete einen (weiteren) kostenlosen Artikel an. Bist du Grafiker? Dann erstelle eine schicke Grafik, ein individuelles Beitragsbild oder sogar eine kleine Infografik. Besitzt du viele Kontakte in der SEO- und Backlink-Szene? Dann revanchiere dich mit einem guten Backlink, der nicht von deiner Seite, aber von einer befreundeten Seite stammt. 

Hervorragende Ideen

Eine herausragende Infografik kreieren

Von einer kleinen Infografik war bereits die Rede, allerdings sollte diese exklusiv für den Blogger zur Verfügung gestellt werden. Für das Blogger-Outreach erstellen viele Webseiten-Betreiber auch sehr große und hochwertige Infografiken von professionellen Dienstleistern.

Solch eine Infografik veröffentlichst du dann auf deiner Seite und untermauerst diese im Bestfall noch mit einem einwandfrei recherchierten Artikel. Du kannst in deinem Anschreiben auf diese thematisch passende Infografik hinweisen und die Möglichkeit vorstellen, die Infografik auch auf der eigenen Seite einzubinden (allerdings mit Verlinkung).

Als Geschenk könntest du dem Blogger noch zusätzlich einen exklusiven und passenden Artikel zur Infografik erstellen.

Tools/Helfer kreieren und zur Verfügung stellen

Bist du vielleicht Programmierer und kannst als Dankeschön ein kleines Tool programmieren oder ein bereits erstelltes Tool bzw. andere kleine Helfer für Lau zur Verfügung stellen?

Diese Idee ist natürlich sehr speziell, da sie voraussetzt, dass du selbst Programmierer bist, etwas Kreatives erstellt hast und dieses “Etwas” noch dazu interessant für den Webseiten-Betreiber ist.

Je nachdem, in welchem Themenfeld du dich allerdings nach Backlinks umsiehst, könnte ein Zugang zu einem Tool oder ein kostenloses Add-On für den WordPress-Blog durchaus eine sehr spannende Gegenleistung sein.

Glaub mir, genau so etwas erhalten die Blogger mit Sicherheit selten von den E-Mail-Absendern vorgeschlagen ;-)

Biete einzigartige Inhalte, die sonst niemand hat

Beim Verlinken geht es schon immer darum, dass deine Seite möglichst qualitativ hochwertig, optisch ansprechend und auch seriös ist. Doch obwohl das schon sehr viele positive Eigenschaften sind, so reicht es dennoch nicht aus, damit die Backlinks sprudeln.

Besser ist es, auch in den Inhalt zu investieren – sei es mit Geld oder der eigenen Zeit. Es nützt dir nichts, wenn du einen super aufgestellten und thematisch sehr genauen Blog hast, der wiederum nur oberflächliche 08/15-Artikel besitzt. Warum sollte ein anderer Blogger auf dich verlinken?

Wenn du dir dagegen die Mühe machst, wirklich einzigartige Artikel zu liefern, vielleicht auch mit Informationen gespickt, die man sonst nirgendwo oder nur selten findet – dann ist dir dein themennaher Backlink fast schon sicher! :-)

Du kennst es doch mit Sicherheit selber: Wohin verlinkst du von deiner Seite aus eher? Auf eine seriöse und autoritäre Seite, bei der du weißt, dass viel Zeit und Arbeit in das Projekt geflossen sind und bei der auch die Artikel Tiefgang und Recherche-Arbeit innehaben.

Oder verlinkst du eher auf eine Seite, die schon aus der Ferne nach 08/15 aussieht und deren Artikel nur den üblichen stinknormalen Content in umgeschriebener Variante enthalten?

Ich denke mal, die Antwort ist eindeutig ;-)

3 essentielle Tipps zum Erfolg

Zum Schluss habe ich noch 3 wichtige Ratschläge für dich, die du unbedingt beherzigen solltest:

1. Tipp: Achte auf Qualität

Beim Blogger-Outreach möchtest du natürlich so viele Blogger wie möglich kontaktieren, das ist klar. Doch in diesem Fall solltest du unbedingt auf den beliebten Spruch “Qualität vor Quantität” achten.

Das bedeutet, dass es dir leider gar nichts bringt, 100 Mails zu versenden, wenn von diesen 100 E-Mails nur 3 Leute antworten und schlussendlich überhaupt kein Link zustande kommt. Dann war die gesamte Arbeit umsonst, auch, wenn du letztlich 100 Leute angeschrieben hast.

Daher ist es besser, nur eine ausgewählte Anzahl an Bloggern zu kontaktieren, die allerdings auch​

  • perfekt zu deinem Thema passen,
  • mit denen du dich individuell auseinandergesetzt hast,
  • dein ernsthaftes Interesse spüren, da du Zeit und Liebe in deine E-Mail gesteckt hast.

Auf diese Weise verschickst du am Ende zwar deutlich weniger E-Mails, doch auf die Masse kommt es nicht an. Nicht mal ansatzweise!

Stattdessen ist es deutlich wichtiger, so genau und konkret wie möglich zu sein, passende Blogger bzw. Website-Betreiber zu finden und beim Anschreiben lieber ein paar Minuten mehr zu investieren, als viel zu wenig. 

Übrigens solltest du auch bei der eigentlichen​ E-Mail Qualität walten lassen, indem du auf die Rechtschreibung und Grammatik achtest und deinem Gegenüber explizit klar machst, dass dir Qualität sehr wichtig ist und du daher beispielsweise kein 08/15-Gastartikel liefern wirst.

Das signalisiert, dass es dir wirklich ernst ist und du nicht nur massenhaft Links einkaufen, tauschen oder erbitten möchtest.

2. Tipp: Kontrolliere dein Anschreiben

Kontrolle ist das A und O, ganz egal, um welchen Bereich es im Leben geht. Du bügelst deine Wäsche und schaust noch einmal auf mögliche Falten, ehe du das Kleidungsstück aufhängst. Du bereitest dein Mittagessen zu und schmeckst es noch mal ab oder probierst, ob es schon gar ist, ehe es auf dem Teller landet. Du willst das Haus verlassen und schaust noch mal in den Spiegel, ob deine Haare richtig sitzen. 

Es gibt nahezu keinen Bereich im Leben, in dem wir nicht noch mal eine kleine oder große Kontrolle vornehmen. Warum sollte es beim Blogger-Outreach anders sein? Achte deshalb auch hier darauf, dass dein Anschreiben perfekt ist:

  • Hast du eine persönliche bzw. namentliche Anrede?
  • Ist dein Schreibstil persönlich und individuell auf den Blogger abgestimmt und zugeschnitten?
  • Hast du konkrete Beispiele genannt, warst du detailliert und hast deinem Gegenüber klar gemacht, was du konkret erwartest und dafür liefern kannst?
  • Hast du deine gesamte E-Mail auf Rechtschreibung und Grammatik überprüft? Lese nicht nur einmal drüber, sondern lieber zwei oder dreimal und nutze am besten zusätzlich auch noch Rechtschreib-Tools wie die Rechtschreibprüfung24.
  • Hast du eine Signatur und passt auch der sonstige, technische Rahmen? 

Dann nichts wie los: Deine E-Mail kann nun verschickt werden und wenn du an alle Bereiche gleichermaßen gedacht und etwas Liebe zum Detail in dein Anschreiben gesteckt hast, ist die Wahrscheinlichkeit einer Antwort deutlich erhöht!

3. Tipp: Frage auch noch mal nach

Ob du überhaupt nicht, einmal oder vielleicht sogar zweimal nachfragst, bleibt natürlich vollkommen dir überlassen. Es hat sich allerdings gezeigt, dass zumindest ein einmaliges Nachfragen nicht wirklich negativ aufgenommen wird.

Ganz im Gegenteil: Oft kann es sein, dass eine E-Mail einfach nur nicht gelesen wurde, fälschlicherweise im Spam gelandet ist oder vielleicht falsch eingeschätzt wurde. Wenn du dich noch mal meldest und auch bei der Nachfass-E-Mail so viel Leidenschaft und Detailverliebtheit an den Tag legst, wie bei deiner ersten E-Mail, ist es höchstwahrscheinlich, dass du dich sofort von der Masse an Mails abhebst. 

Viele Blogger bekommen pro Tag unzählige Anfragen dieser Art, sodass es kein Wunder ist, dass auch mal eine gute Mail im Papierkorb landet oder vielleicht sofort als Spam einsortiert wird, weil der Absender unbekannt ist. 

Mit einer Nachfass-E-Mail klopfst du so zumindest ab, ob nach wie vor kein Interesse besteht oder ob es vielleicht nur ein technisches Problem war.

Meiner Erfahrung nach hat sich eine Nachfass-Mail drei Tage nach der ersten E-Mail bewährt. Dabei solltest du lediglich nachfragen, ob die E-Mail angekommen ist und er noch irgendwelche offenen Fragen hat.

Dazu suchst du am besten deine erste E-Mail heraus und klickst hier auf “weiterleiten”, gibst die E-Mail-Adresse des Empfängers dann erneut ein und hängst somit die erste verschickte E-Mail noch mal mit an. So kann dein Empfänger sofort noch mal nachlesen, um was es ging und weiß auch, auf welches konkrete Anliegen du dich beziehst. 

Einige Blogger bevorzugen noch eine weitere Nachfass-E-Mail, allerdings bin ich persönlich kein Fan von einer dritten Mail. Ich denke, wenn es nach drei Tagen und insgesamt zwei E-Mails keine Antwort gegeben hat, ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass ganz einfach kein Interesse besteht. In diesem Fall solltest du auch keinen weiteren Druck mehr ausüben.

Fazit

Beim Blogger-Outreach kommt es auf zahlreiche einzelne Komponenten an. Es reicht nicht, eine schöne und ausgearbeitete Webseite zu besitzen, wenn das Anschreiben desinteressiert oder lieblos klingt, geschweige denn mit Rechtschreibfehlern versehen wurde.

Es ist auch nicht ausreichend, ein perfektes Anschreiben zu versenden, jedoch schreckt deine Website Besucher und potenzielle Link-Geber schon lange vor einem Deal ab. Das Gesamtpaket muss stimmen!

Zudem solltest du immer daran denken, dass du vor allem mit Persönlichkeit und einer Win-Win-Situation punktest. Versuche, ernsthaftes Interesse zu zeigen und auch zu beweisen, zeige deine eigene Persönlichkeit und mache beim Blogger-Outreach zudem detailliert klar, wie der Vorteil für dein Gegenüber aussieht.

Auf diese Weise kannst du deine Öffnungs- und auch Backlink-Rate beim Blogger-Outreach enorm steigern!

    Sergej Ryan Fischer
     

    Sergej Ryan Fischer ist Gründer und Autor vom "Traffic Tornado". Mit diesem Projekt möchte er andere Bloggern dabei unterstützen, ihren Blog auf das nächste Level zu bringen.

    2 Kommentare

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